Pollenallergie: Immunsystem kurz vorm Burnout

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Pollenallergie: Immunsystem kurz vorm Burnout

 

Hasel, Erle, Birke – schon ab Februar zeigen sich die ersten Pollen in der Luft. Was vielen Naturliebhabern das Herz aufgehen lässt, ist für Allergiker ein alljährlich wiederkehrender Albtraum: Kein gemütliches Entspannen im Schanigarten, Sport nur abends und hoffentlich kein wichtiges Meeting um die Mittagszeit. Das, was man im Volksmund als Heuschnupfen kennt, wird in medizinischen Fachkreisen zumeist als Pollenallergie oder Rhinitis allergica bezeichnet. Hinter all diesen Begriffen verbirgt sich das gleiche Phänomen: Die Blütenstaubteilchen von Bäumen, Gräsern, Büschen und Kräutern rufen grippeähnliche Abwehrreaktionen im Körper hervor.


Allergiker von heute sind Asthmatiker von morgen

Allergien zählen weltweit zu den häufigsten und belastendsten chronischen Erkrankungen. Sie weisen den steilsten Anstieg unter allen chronischen Krankheitsgruppen auf. Etwa 20% der ÖsterreicherInnen leiden an Allergien. Die Pollenallergie zählt dabei zu den absoluten Spitzenreitern unter den Allergien. Vor allem Kinder und Jugendliche sind betroffen. Wird eine Allergie nicht (richtig) behandelt, so kann dies unter Umständen (früher oder später) zu Asthma bronchiale führen.  Unter richtiger Behandlung ist gemeint, die Krankheit  an der Wurzel zu packen und nicht alleine die Symptome zu bekämpfen.


Ein „hysterisches“ Immunsystem ist keine große Hilfe

Um den Körper zu schützen, reagiert das Immunsystem auf fremde Stoffe. Dies ergibt Sinn. Man denke dabei nur an potenziell gefährliche Krankheitserreger wie Viren und Bakterien, die es als fremd zu erkennen und abzuwehren gilt. Problematisch wird es hingegen, wenn Abwehrreaktionen gegen an sich ungefährliche Stoffe wie Pollen eingeleitet werden. Unter einer Allergie (Überempfindlichkeit) versteht man eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegenüber einem „Allergen“, welches normalerweise nicht schädlich ist. Bei einer Allergie ist unser Immunsystem nicht im Gleichgewicht. Es ist überehrgeizig – und macht ständig Fehler und unnötige Überstunden.


Unser Immunsystem soll nicht stark sein, sondern klug

Unser Immunsystem ist ein komplexes, fein abgestuftes Regelwerk, das ineinander arbeitet wie ein hoch vernetztes und kluges Abwehrsystem. Dabei muss es einerseits prompt  und effizient reagieren, andererseits aber auch  – durch seinen spezialisierten  „Erkennungsdienst“ – ebenso rasch unterscheiden zwischen echter oder nur vermeintlicher Gefahr. Aus ernährungsmedizinscher Sicht kommt dazu der ausreichenden und lückenlosen Nährstoff-Versorgung eine äußerst wichtige Rolle zu. Neben viel Bewegung und ausreichendem Schlaf benötigt ein kluges Immunsystem vor allem eine

– elementare Basis-Versorgung für eine flexible, aber Reiz-adäquate Abwehr:


1) Mikronährstoffe:

Ebenso, wie ein hochentwickeltes militärisches Abwehrsystem Schreib-, Funk- und Abhörgeräte, hochwertige Werkzeuge,  Feuerlöscher, Waffen, Fahrzeuge und Treibstoff benötigt, funktioniert auch unsere körperliche Abwehr nur dann optimal, wenn sie entsprechend breit und lückenlos ausgerüstet ist. In der Biologie bezeichnet man diese Ausrüstung mit dem Überbegriff „Mikronährstoffe“. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, aber auch hunderte weitere pflanzliche Vitalstoffe. Daher ist es so wichtig, unser körperliches Abwehrsystem mit hochwertigen Lebensmitteln wie Vollkorn, Obst und vollwertigen Grundnahrungsmitteln zu versorgen.


2) Hochungesättigte Fettsäuren:

Übertragen auf die militärische Ausrüstung, entsprechen hochungesättigte Fettsäuren der Schutzkleidung unseres Militärs. Je elastischer, reißfester und belastbarer unser Militär gekleidet ist, umso souveräner und effizienter kann es uns verteidigen. Das gilt auch für das Immunsystem: Je elastischer und reißfester unsere Immunzellen sind, umso rascher, effizienter und souveräner reagiert es auf echte oder vermeintliche Feinde. Daher ist der regelmäßige und ausreichende Konsum hochwertiger Pflanzenöle (z.B. Lein-, Walnuss-, Hanf-, Sojaöl) für ein flexibles Immunsystem unverzichtbar.


3) Basische Mineralstoffe:

Auch die permanente Reinigung und Entsorgung trägt wesentlich dazu bei, dass die Abwehr „wie geschmiert“ funktioniert. Übertragen auf den menschlichen Körper heißt dies, dass auch unser Organismus regelmäßig von Stoffwechselmüll befreit werden sollte. Als biologische Müllentsorgung dienen dazu basische Mineralstoffe, wie sie in Gemüse, Salaten oder auch in Kartoffeln enthalten sind.

 

Nicht die Kraft unseres Abwehrsystems also garantiert uns einen optimalen Schutz, sondern seine Flexibilität und seine Klugheit. Wir selbst entscheiden dabei, ob unser Immunsystem dumm, träge, hysterisch, oder ob es flexibel, klug und reizadäquat reagiert – durch das, was wir täglich essen und trinken.



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