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Autor: admin_sunlime

Stress, Hektik, familiäre und beruflich Verantwortung – kommt dir das bekannt vor? Was vor wenigen Jahren noch ein Tabu war, rückt immer mehr in den Fokus der Gesellschaft: die mentale Gesundheit. Gemeinsam mit deiner körperlichen Gesundheit bestimmt sie, wie gut du dein Leben mit all seinen Herausforderungen meistern kannst, und ist ein wichtiger Faktor für dein Wohlbefinden. Das Thema ist komplex und weltweit beschäftigen sich viele ExpertInnen mit mentaler Gesundheit. Wie du es schaffst, dich zu entlasten und eine Balance zwischen Entspannung und Alltag zu finden? Wir haben einige Tipps für dich.

Mentale Gesundheit enttabuisieren

Kannst du frei über deine Sorgen und Ängste sprechen? Oft wird es uns als Schwäche ausgelegt, wenn wir über unsere mentale Gesundheit reden. Dabei ist es eine Superkraft. Es erfordert Mut und Stärke, seine Unsicherheiten offen und ehrlich zu kommunizieren – nur wenn wir das gemeinsam tun, können wir aktiv an der Enttabuisierung des Themas arbeiten.

Seit Jahren lässt sich eine positive Veränderung beobachten. Besonders für die jüngere Generation wird es immer selbstverständlicher, über ihre Ängste, Probleme und Befürchtungen zu sprechen. Auch die World Health Organization (WHO) weist laufend auf die Wichtigkeit des Themas hin. Ihre Definition lautet: „Psychische Gesundheit ist ein Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten kann.“ Der europäische Pakt für psychische Gesundheit und Wohlbefinden besagt sogar, dass sie ein Menschenrecht ist.

Eine Frau mit zerzaustem Haar sitzt auf einer Steintreppe

Steigere deine Lebensqualität

Du siehst, es hat einen großen Einfluss auf deine Lebensqualität, wenn du auf deine mentale Gesundheit achtest. Soziale Umstände, weltweite Krisen, aber auch persönliche Erfahrungen beeinflussen dein Wohlbefinden. Die WHO betont zudem, dass es wichtig ist, die psychische Gesundheit aller Menschen zu schützen und zu fördern. Hast du den Verdacht, unter mentaler Erschöpfung zu leiden? Besonders wenn diese Phase über einen längeren Zeitraum anhält, ist es wichtig, dass du dir Expert:innen an deine Seite holst.

So stärkst du dein Wohlbefinden und deine mentale Gesundheit

Wusstest du, dass es schon kleine Schritte sein können, die dein Wohlbefinden steigern? Denn auch, wenn du bereits konsequent Pausen in deinem Alltag einplanst, gönne deinem Kopf und Körper Zeit, um sich zu erholen. Lass deinen Computer am Wochenende abgedreht und lies keine Arbeits-E-Mails, du wirst sehen, schon so vermeintlich kleine Schritte, können dein Stresslevel senken.

2 Damen sitzen mit einem Hund am Bett und lachen

Gehst du, um runterzukommen, gerne laufen? Studien haben belegt, dass sich körperliche Betätigung auf deine Psyche und dein Wohlbefinden auswirken kann. Auch eine ausgewogene Ernährung kann dabei helfen, fordernde Zeiten zu meistern. Zudem wirkt sich auch genügend Schlaf auf dein Wohlbefinden aus – achte darauf, gerade in stressigen Zeiten ausreichend Schlaf zu bekommen, damit dein Körper und deine Psyche sich erholen können. Plane zudem genügend Zeit mit Menschen ein, die dir guttun. Ob das Freund:innen oder die Familie sind, entscheide du – nimm dir Auszeiten mit deinen Liebsten!

Nimm deine mentale Gesundheit ernst

Du siehst, schon mit kleinen bewussten Aktionen oder entsprechenden Verhaltensweisen kannst du auf dein Wohlbefinden einwirken und eine bessere Balance in deinem Alltag finden. Hör auf deinen Körper und deine Seele und warte nicht darauf, bis dir die Kraft ausgeht. Wenn du auf deinen mentalen Ausgleich achtest, kannst du der Erschöpfung vorbeugen.

Sollten Phasen der Entkräftung und Traurigkeit über einen längeren Zeitraum auftreten, denke darüber nach, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Erinnere dich: Es ist keine Schwäche, über deine mentale Gesundheit zu sprechen. Oder würdest du auch einen gebrochenen Arm verheimlichen? Eben. Achte auf dich und dein Wohlbefinden und vertraue dich jemandem an.

Eine Frau steht auf einer Wiese mit ausgebreiteten Armen

Der Wecker läutet, die To-do-Liste wird länger und du hetzt von A nach B? Durch gezielte Achtsamkeitsübungen kannst du dein Stresslevel langfristig um bis zu 25% senken. Analysen zeigen, dass einfache Übungen positive Effekte auf dein Immunsystem, gegen Ängste und Depressionen haben können. Einen Versuch ist es wert oder? Wir verraten dir einfache Übungen, die du in deinen Alltag integrieren kannst.

Bricht man es herunter, ist Achtsamkeit das Gegenteil von Multitasking und der Beschluss, für einige Momente bewusst im Hier und Jetzt zu sein. Das ist oft einfacher gesagt als getan. Gerade in Momenten der Stille beginnt der Geist erst richtig aktiv zu werden: Ist die Wäsche gewaschen? Habe ich die E-Mail abgesendet? Durch Kontinuität kannst du diese Stimmen jedoch immer leiser werden lassen und in kurzen Ruheinseln Energie für deinen Alltag schöpfen. Lange wurde Achtsamkeit nur mit Esoterik in Verbindung gebracht, doch zahlreiche wissenschaftliche Studien haben die positiven Effekte von Achtsamkeitsübungen belegt. Grund genug, es einmal auszuprobieren:

Zwei Frauen machen Yoga
Ein Mann entspannt mit geschlossenen Augen

1. Bewusstes Atmen und Innehalten

Atme durch! Was im ersten Moment banal klingt, kann schnell Effekte zeigen. Für diese Übung brauchest du nur eine Minute am Tag – wir versprechen es. Setze dich bequem hin – egal ob im Schneidersitz auf dem Boden, auf dem Bürosessel oder auf deiner Couch. Lass die Augen offen oder schließe sie. Wichtig ist, dass es sich für dich gut anfühlt. Hast du eine bequeme Sitzposition gefunden, beginne bewusst zu atmen. Spürst du, wie sich dein Brustkorb und dein Bauch bei der Atmung bewegen. Wenn es dir bei der Konzentration hilft, kannst du deine Atmung gedanklich mit „Ein“ und „Aus“ begleiten. Experimentiere und atme abwechselnd in den Bauch oder mehr in deinen Brustbereich. Eine Minute reicht schon, um ein wenig runterzukommen. Natürlich kannst du diese Übung öfter am Tag wiederholen oder auch einmal fünf Minuten lang ausführen. Probiere es aus und nimm wahr, wie du dich fühlst!

2. Bewusstes Gehen

Kennst du das? Man beeilt sich, von A nach B zu kommen, checkt noch im Gehen seine E-Mails und versucht so effizient wie möglich die Zeit zu nutzen. Bewusstes Gehen kann man ganz ohne Hilfsmittel umsetzen. Lass dein Handy in der Tasche und konzentriere dich auf den Prozess des Gehens. Nimm wahr, wie du deine Füße aufsetzt und abrollst. Welche Muskeln sind gerade tätig? Wie passt sich dein Gehtempo an, wenn du dich bewusst auf die Bewegung konzentrierst? Du wirst merken, dass du dich allein durch den Fokus auf das Gehen eine willkommene Ruhepause gönnst und beim nächsten Termin gleich entspannter ankommst.

Eine Frau genießt ihr Essen

3. Achtsam Essen

Schnell ein Sandwich zwischendurch oder das Abendessen vor dem Fernseher – kommt dir das bekannt vor? Oft wird der Prozess des Essens zu schnell erledigt. Achte darauf, bewusst zu essen, schließlich führst du deinem Körper die Energie zu, die er braucht, um den Alltag zu bewältigen. Lege dein Handy weg, schalte den Fernseher aus und konzentriere dich auf den Teller vor dir. Hast du Hunger oder Appetit? Wie riecht das Essen? Nimm bewusst wahr, wie dir Essen schmeckt, iss langsam und kaue gut! Wenn du fertig bist, beobachte, wie dein Körper sich fühlt – bist du richtig satt und fühlst dich zufrieden? Du wirst merken, dass du durch achtsames Essen nicht nur mehr Wertschätzung für deine Mahlzeit hast, sondern danach auch gleich entspannter bist.

4. Dankbar sein

Bei dieser Übung brauchst du vielleicht ein wenig Zeit, bis du deinen Rhythmus gefunden hast. Die Idee dahinter ist, sich in Dankbarkeit zu üben und auch kleinen positiven Erlebnissen genügend Raum zu geben. Willst du es auch probieren? So einfach geht es: Wenn du kurz vor dem Einschlafen bist, lasse deinen Tag Revue passieren: Was ist gut gelaufen? Was hat dich glücklich gemacht? Wenn du am Abend noch einmal für dich auflistest, wofür du an dem heutigen Tag dankbar bist, manifestierst du diese positive Haltung und wachst gleich mit einem optimistischen Gefühl auf.

Dabei ist kein Erlebnis zu „klein“ – hast du ein nettes Gespräch mit einer Kollegin in der Mittagspause gehabt? Hat dich im Straßenverkehr jemand problemlos die Spur wechseln lassen? Ja, auch das ist ein Grund, dankbar zu sein. Übung macht den Meister – wir versprechen, wenn du dran bleibst, kann das ein geliebtes Ritual werden.

Ein Mann meditiert vor einer Bergkulisse

Du siehst, man braucht nicht viel Ausrüstung oder muss Geld ausgeben, um ein wenig Ruhe in den Alltag zu bringen. Oft sind es kleine Gewohnheiten, die du verändern kannst, um aktiv Entspannung in dein Leben zu holen. Probiere es eine Zeitlang aus und gib dir ddie Chance, dass diese Rituale zur Gewohnheit werden!

So entsteht ein Wadenkrampf

Hattest du schon einmal einen heftigen Wadenkrampf? Von einem Krampf im Unterschenkel geweckt zu werden, ist eine unangenehme Sache. Die Ursachen für Wadenkrämpfe sind vielfältig: überanstrengte Muskeln nach dem Sport und zu wenig Ruhepausen für die Regeneration Ihrer Muskeln. Schwitzt du beim Sport, verlierst du Mineralstoffe, was deinen Mineralstoffhaushalt beeinträchtigt. Mit einer der häufigsten Gründe für Wadenkrämpfe ist ein Mangel an Natrium, Kalium und Magnesium, die für die Muskelaktivität von großer Bedeutung sind. Lösen sich diese Mineralstoffe im Körper, werden sie als Elektrolyte bezeichnet. Diese leiten Nervensignale an deine Muskelzellen weiter. Auch Bewegungsmangel kann zu Krämpfen führen. Durch das viele Sitzen in der heutigen Zeit wird auch die Durchblutung in unseren Beinen negativ beeinflusst. Blut kann dann wichtige Mineralien nicht mehr effizient in deinem Körper transportieren.

Beim Wadenkrampf zieht sich die Muskulatur im Unterschenkel unwillkürlich zusammen und entspannt sich nicht mehr. Dadurch fühlt sie sich hart an und schmerzt mehrere Minuten lang. Je älter wir werden, desto schlechter können unsere Nerven und Muskeln miteinander kommunizieren und Krämpfe können häufiger auftauchen.

Mit diesen Tricks kannst du gegen Wadenkrämpfe ankämpfen:

1. Massieren und Anspannen

Je nachdem, ob deine Krämpfe während des Sports oder in der Nacht beim Liegen auftreten, helfen unterschiedliche Tricks. Beim Sport solltest du deine Wade sanft massieren. Ziehst du deine Zehen nach oben und drückst du die Ferse in den Boden. Solltest du liegen, dann zieh in dieser Position die Zehen Richtung Kniescheibe und drücken die Ferse von sich weg. Abhängig davon, wie du den Krampf erlebst, können Wärme oder Kälte helfen.

Probiere aus, was sich für dich gut anfühlt. Ein anderes Mittel zur Linderung des Krampfes können Wechselduschen sein: Brause deine Wade kurz warm und dann wieder kalt ab. Auch Aufstehen und ein paar Schritte können die Krämpfe lösen.

zwei Hände massieren
ein sportlicher Mann dehnt sich

2. Dehnen als Vorbeugung gegen Muskelkrämpfe

Wie gerade beschrieben, kann Dehnen während des akuten Krampfes Abhilfe schaffen. Du kannst das Dehnen aber auch als Präventionsmaßnahme anwenden. Dazu dehnst du – schon im Bett liegend – jeweils dreimal für zehn Sekunden deine Unterschenkel. So wird es gemacht: Strecke ein Bein in die Höhe und zieh die Zehen zu dir!

3. Ernährung gegen Mineralstoffmangel

Magnesium und Kalium haben großen Einfluss auf die Aktivität zwischen Muskeln und Nervenzellen und spielen deswegen eine besonders wichtige Rolle. Wenn dein Körper zu wenig Mineralstoffe hat, fehlt deinen Nervenzellen die nötige Steuerung und es kann zu Krämpfen kommen.

Ein Smoothe mit viel Obst auf einem Tisch

4. Magnesiumhaushalt auffüllen

Um deinen Magnesiumspeicher aufzufüllen, kannst du mit einer ausgewogenen Ernährung mithelfen. Greife deswegen beherzt bei Bananen, Beerenobst, Orangen, aber auch Sojabohnen und vielen Gemüsearten zu!

Sport wirkt sich positiv auf deine Gesundheit aus, sorgt für Abwechslung und ist ein tolles Ventil, um mit Stress umzugehen. Betreibst du Sport, wird dein Körper mehr beansprucht. Durch eine ausgewogene Ernährung gibst du ihm alle Vitalstoffe, die er benötigt, um mit der Anstrengung umzugehen. Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe und Wasser – all das unterstützt deinen Körper beim Sport. Wie? Wir verraten es dir.

1. Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind gerade beim Sport besonders wichtig. Sie sind sozusagen dein Energielieferant, wenn du dich körperlich betätigst. Damit dein Körper dir Energie zur Verfügung stellen kann, braucht er nämlich Treibstoff. Und diesen gewinnt er unter anderem aus den Kohlenhydraten. Besonders, wenn es um schnelle Energiegewinnung geht, stehen sie parat. Im Gegensatz zu Fett können sie aber wesentlich schlechter gespeichert werden. Je intensiver deine Sporteinheit ist, desto mehr Kohlenhydrate werden verstoffwechselt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einfachen wie Zucker und Weißmehlprodukten und komplexen Kohlenhydraten wie Vollkorn. Achte darauf, vor allem komplexe Kohlenhydrate zu dir zu nehmen!

Spaghetti mit Tomatensauce
Gegrilltes Hühnerfilet mit Gemüse

2. Eiweiße

Der zweite wichtige Baustein ist das Eiweiß, das auch als Protein bezeichnet wird. Deine Muskeln bestehen zum Großteil aus Proteinen und sind deswegen auf eine konstante Zufuhr von Eiweißen angewiesen. Betreibst du Kraftsport? Dann kann sich das Zusammenspiel von Kohlenhydraten und Eiweißen positiv auf deinen Muskelaufbau auswirken. Gute Quellen für Eiweiß sind Milchprodukte, aber es gibt auch genügend pflanzliche Quellen: Getreideprodukte und Hülsenfrüchte sind reich an Eiweißen.

3. Fette

Ein weiterer wichtiger Treibstoff für deinen Körper sind Fette. Lass dich nicht davon abschrecken, dass wir damit sozialisiert wurden, dass Fette böse sind. Sind sie nämlich gar nicht. Ganz im Gegenteil! Fett ist ein wichtiger Energielieferant und essenzieller Bestandteil von Zellen. Außerdem ist es wichtig, damit du fettlösliche Vitamine verwerten kannst, die dein Körper braucht. Natürlich solltest du Fette nur in Maßen zu dir nehmen, da eine zu fettreiche Ernährung die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Spricht man über Fette, muss man auch über die sogenannten „guten“ und „schlechten“ Fette sprechen. In der Fachsprache werden sie als ungesättigte und gesättigte Fettsäuren bezeichnet. Dein Körper benötigt die hochwertigen ungesättigten Fettsäuren, die beispielsweise in Nüssen, Leinöl oder Sojabohnen vorkommen, um deine Organe zu schützen oder als Baustein für deine Zellen.

Die wichtigsten essenziellen Fettsäuren sind Omega 3 und Omega 6. Gesättigte Fettsäuren werden auch als „schlechtes Fett“ bezeichnet, denn Ihr Körper kann sie nur schwer aufspalten und sie lagern sich in Ihrem Organismus ab und können den Cholesterinspiegel beeinflussen. Besonders in fetten Milchprodukten, rotem Fleisch und Fertigprodukten wie Chips kommen gesättigte Fettsäuren vor. Achten Sie deswegen bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel darauf genügend hochwertige Fettsäuren einzubauen.

Olivenöl in einem Fläschchen
Viel gesundes Obst und Gemüse auf einem Holztisch

4. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

Das sportliche Quartett komplett machen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Egal ob du Profisportler:in oder Hobbysportler:in bist – mit einer ausgewogenen Ernährung sorgst du dafür, dass sie genügend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zur Verfügung hast. Besonders Vitamin A, C, E, D, B6 sowie Folsäure, Jod, Magnesium, Kalzium, Eisen und Zink sind für deine sportliche Leistung wichtig.

Rezept für einen selbstgemachten Rosinen-Sportriegel

Du willst deinem Körper während des Sports einen Energieschub gönnen? Dann haben wir das ideale Rezept für dich. Den Rosinen-Sportriegel. Neugierig geworden? Hier geht‘s zum Rezept.

Müsliriegel

Du brauchst:

  • eine Handvoll Datteln (etwa 10 Stück)
  • 150g Walnüsse
  • 70 g Rosinen
  • 4 EL Kakaopulver
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 3 EL Kokosöl
  • 2 TL Agavendicksaft
  • eine Prise Salz
  1. Schnapp dir deinen Mixer!
    Für die Sportriegel brauchst du einen guten Mixer. Je nachdem, wie leistungsstark er ist, musst du darauf achten, dass er nicht überhitzt. Tipp: Weiche die Datteln in warmem Wasser ein und schneide sie dann klein, so lassen sie sich auch mit einem leistungsschwachen Mixer leichter zerkleinern. Danach die Walnüsse dazugeben und zu einer gleichmäßigen Masse mixen. Hier musst du wahrscheinlich ab und zu die Masse mit dem Löffel hinunterdrücken, damit auch wirklich alles zerkleinert wird.
  2. Gib dem Riegel deine individuelle Note!
    Danach Rosinen, Kakaopulver, Erdnussbutter, Agavendicksaft und Kokosöl hinzugeben und wieder mixen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Wer es gerne würziger hat, kann auch ein wenig Zimt hinzufügen. Je nachdem, wie trocken die Masse nun ist, kann sie auch mit Wasser gestreckt werden.
  3. Ausrollen – fertig ist dein Sportriegel!
    Die fertige Masse auf einem Backblech gut verteilen und darauf achten, dass sie gleichmäßig hoch ist. Hier kannst du dir mit einem Nudelholz oder einer Flasche helfen. Jetzt müssen die zukünftigen Riegel gut durchkühlen. Am besten stellst du das Backblech über Nacht in den Kühlschrank und schneidest die Masse erst am nächsten Morgen in Riegelform.

Du siehst, mit wenig Zutaten und Aufwand kannst du dir deinen eigenen Sportriegel zaubern und weißt genau, welche Bausteine du deinem Körper während des Sports gibst.

1. Bewegung, frische Luft und Sonne

Kennst du den Moment nach dem Sport, wenn du pures Glück empfindest? Nicht nur macht dich frische Luft glücklich, sondern auch dein Immunsystem atmet im wahrsten Sinne des Wortes auf. Beim Sport schüttet der Körper Adrenalin aus und das wiederum steigert die Anzahl der Immunzellen im Blut. Bereits nach wenigen Minuten sportlicher Aktivität vermehren sich die sogenannten „Killerzellen“. Je mehr du davon hast, desto besser für deine Immunabwehr!

Es muss nicht immer eine Powerstunde im Fitnessstudio sein: Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und in der Sonne können bereits Wunder wirken. Die Klänge des Waldes haben nicht nur eine beruhigende Wirkung auf deine Seele, sondern du tankst in der Sonne auch Vitamin D. Wichtig ist: Finde  ein gesundes Maß! Überanstrengung kann dein Immunsystem nämlich schwächen. Besonders gut sind Sportarten, bei denen du dein eigenes Tempo festlegen können: Radfahren, Schwimmen, Joggen oder Yoga sind besonders geeignet, um den Belastungsgrad selbst zu bestimmen. Wichtig ist, dass du auf deinen Körper hören!

Eine junge Frau schläft

2. Ruhe & Schlaf

Du kennst es: Schläfst du zu wenig, leidet deine Leistungsfähigkeit und deine Konzentration. Auch dein Immunsystem braucht genügend Schlaf, um zu funktionieren. Wie wichtig er tatsächlich ist, haben Wissenschaftler:innen der Universität Tübingen herausgefunden.

Bereits nach drei Stunden ohne Schlaf wird die Funktion der T-Zellen beeinträchtigt. In der Tiefschlafphase fokussiert dein Körper sich darauf, Abwehrzellen herzustellen. Diese Zellen werden dann über die Lymph- und Blutbahnen zu Krankheitserregern geschickt. Schläfst du zu wenig, kann dieser Prozess nicht mehr effizient ablaufen. Du merkst, schon mit genügend Schlaf leistest du einen wichtigen Beitrag, um gesund zu bleiben. Tipp: Lerne deinen persönlichen Schlafrhythmus kennen und versuche deinen Alltag danach zu richten.

3. Gesunde Ernährung

Für ein starkes Immunsystem braucht dein Körper eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung. Durch abwechslungsreiche Mahlzeiten bekommt er alle Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe, die er für ein reibungsloses Funktionieren braucht. Keine Sorge, wir wollen dich zu keinem strengen Ernährungsplan verdonnern, denn Essen soll und muss Spaß machen. Achte aber darauf, dass du genügend Gemüse und Obst isst und auch mal zu Vollkornprodukten greifst, und bereite dein Essen schonend zu. Je leichter dein Körper das Essen verarbeiten kann, desto weniger Energie muss er dafür aufwenden.

Eine Hilfe für den Alltag: Je bunter und farbenfroher das Essen auf deinem Teller ist, desto mehr Nährstoffe kann dein Körper daraus gewinnen und so ein starkes Immunsystem aufbauen.
Welche heimischen Superfoods besonders gut für dein Immunsystem sind, liest du im Artikel „Diese fünf Lebensmittel stärken dein Immunsystem“. Gerade in stressigen Zeiten können Nahrungsergänzungsmittel eine Hilfe sein. Die Inhaltsstoffe des Immun44 Wirkkomplexes sind genau abgestimmt auf die Bedürfnisse deines Immunsystems.

Eine Frau hält sich zwei Orangenscheiben vor die Augen
Eine Frau trinkt aus einer Thermosflasche

4. Flüssigkeit

Wir verraten dein kein Geheimnis, wenn wir sagen, dass es wichtig ist, viel zu trinken. Schließlich besteht unser Körper zu einem Großteil aus Wasser. Warum es besonders im Winter von Bedeutung ist, dass du ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst? Durch Wasser halten wir unsere Schleimhäute aktiv und schützen sie vor dem Eindringen von Krankheitserregern.

Stell dir die Schleimhäute wie eine Schutzbarriere deines Körpers vor: Je trockener sie sind, desto geschwächter und durchlässiger sind sie für Viren. Auch das Lungengewebe wird anfälliger für Infekte, wenn wir zu wenig Flüssigkeit zu uns nehmen. Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn du genug trinkst, steigerst du die Leistungsfähigkeit deines Immunsystems. Auch wenn bereits ein Infekt ausgebrochen ist, ist Trinken das A und O, um wieder schnell gesund zu werden. Am besten holst du dir jetzt gleich ein Glas Wasser, bevor du diesen Beitrag weiterliest. Dein Körper wird es dir danken – wir versprechen es!

5. Stress vermeiden

Gerade in stressigen Zeiten läuft unser Immunsystem auf Hochtouren. Achtung – hier lauert ein Teufelskreis. Haben wir Stress, achten wir nicht darauf, gesund zu essen, greifen zu Softdrinks und auch die Bewegung kommt oft zu kurz. Natürlich können stressige Zeiten nicht immer vermieden werden. Wichtig ist, dass du darauf achtest, dass sie nicht zum Dauerzustand werden. Nicht nur deine Psyche wird sonst darunter leiden, sondern auch dein Immunsystem. Durch kleine Entspannungsinseln im Alltag kannst du dir bereits Gutes tun. Greife statt zum Kaffee auch mal zu einem Tee. Alleine die Zubereitungsdauer sorgt für eine kleine Pause zum Durchatmen. Gehe am Weg zur Arbeit ein Stück zu Fuß oder nimm dir am Morgen zehn Minuten Zeit, um bewusst zu frühstücken oder dich zu dehnen. Du wirst merken, schon bald wirken sich diese Rituale positiv aus.

Eine Frau entspannt mit geschlossenen Augen

Haben wir dir zu viel versprochen? Mit diesen fünf einfachen Tipps schaffst du es, dein Immunsystem zu unterstützen. Je länger du dranbleibst, desto eher wirst du positive Effekte spüren.