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Autor: Daniela Kulunschic

Die Sommerferien gehen langsam zu Ende und der Schulstart rückt näher. Für viele Kinder – und auch für Eltern – beginnt damit wieder ein neuer Alltag. Frühes Aufstehen, Hausaufgaben, Freizeit und Familienleben müssen sich erst wieder einspielen.

Die gute Nachricht: Für einen gelungenen Schulbeginn braucht es keine großen Veränderungen. Oft sind es kleine Routinen, die den Übergang vom Ferienmodus in den Schulalltag erleichtern.

In diesem Ratgeber findest du praktische Tipps, eine hilfreiche Schulstart-Checkliste zum Download und Ideen, wie du dein Kind spielerisch auf den Schulbeginn vorbereiten kannst.

Die wichtigsten Tipps für einen guten Schulbeginn zusammengefasst:

Der Schulanfang ist für viele Familien eine spannende Zeit. Nach den Sommerferien müssen sich Kinder erst wieder an feste Tagesabläufe, frühes Aufstehen und konzentriertes Lernen gewöhnen. Mit einigen einfachen Vorbereitungen kannst du deinem Kind den Einstieg erleichtern.

Die wichtigsten Tipps auf einen Blick:

  • Schlafrhythmus rechtzeitig anpassen
  • Gemeinsam den Schulstart vorbereiten
  • Konzentration spielerisch fördern
  • Den Alltag Schritt für Schritt strukturieren
  • Ausreichend Bewegung und Erholung einplanen
  • Mit unserer Schulstart-Checkliste nichts vergessen

Warum der Schulbeginn für viele Familien eine Umstellung ist

Die Sommerferien bedeuten Freiheit: ausschlafen, lange Abende, Ausflüge und ein entspannter Tagesablauf. Mit dem Schulanfang ändern sich diese Gewohnheiten oft von einem Tag auf den anderen.
Neue Lehrkräfte, ein neuer Stundenplan, mehr Konzentration und feste Zeiten verlangen dem Körper und dem Kopf einiges ab. Deshalb lohnt es sich, den Übergang nicht erst am ersten Schultag zu beginnen, sondern bereits einige Tage vorher kleine Routinen aufzubauen.

1. Den Schlafrhythmus langsam anpassen

Einer der wichtigsten Schritte für einen entspannten Schulstart beginnt bereits etwa eine Woche vor Schulbeginn.
Stelle den Wecker jeden Morgen ungefähr 15 Minuten früher. So kann sich dein Kind langsam wieder an einen Rhythmus gewöhnen, ohne dass der erste Schultag zur Herausforderung wird. Auch Abends sollte dein Kind jeden Tag 15 Minuten zu Bett gehen, damit das Aufstehen leichter fällt und dein Kind ausreichend Schlaf bekommt.

Gut zu wissen:

Ausreichender Schlaf ist eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Schulalltag. Kinderärzt:innen weisen darauf hin, dass Schlaf unter anderem Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis und die Stimmung beeinflusst. Deshalb lohnt es sich, den Schlafrhythmus bereits einige Tage vor Schulbeginn schrittweise wieder an den Schulalltag anzupassen.1

Eine Mutter hilft ihrer Tochter bei ihren Hausaufgaben

2. Gemeinsam den Schulbeginn vorbereiten

Vorfreude ist oft die beste Vorbereitung. Nimm dir gemeinsam mit deinem Kind etwas Zeit und kontrolliert zusammen:

  • Ist die Schultasche vollständig?
  • Funktionieren Trinkflasche und Jausenbox noch?
  • Müssen Hefte oder Stifte ersetzt werden?
  • Passt das Turnsackerl noch?

Vielleicht freut sich dein Kind auch über eine kleine Überraschung zum Schulstart – zum Beispiel ein neues Federpenal oder eine schöne Füllfeder. Oft sind es gerade diese kleinen Gesten, die die Vorfreude auf das neue Schuljahr steigern.

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Neben ausreichend Schlaf, Bewegung und regelmäßigen Lernroutinen achten viele Familien zusätzlich auf eine ausgewogene Versorgung mit ausgewählten Mikronährstoffen.

  • Zink und Jod tragen zum Erhalt der kognitiven Funktionen bei.
  • Pantothensäure unterstützt die normale geistige Leistungsfähigkeit.
  • Vitamin B2, B6, B12, Niacin, Pantothensäure und Folsäure tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
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3. Konzentration spielerisch fördern

Lernen beginnt nicht erst mit dem ersten Schultag. Schon während der letzten Ferientage kannst du die Konzentration deines Kindes ganz spielerisch fördern – und das ohne Leistungsdruck.

Dafür eignen sich zum Beispiel:

  • gemeinsam lesen
  • Brettspiele oder Memory
  • kleine Rätsel
  • beim Kochen Zutaten abwiegen
  • beim Einkaufen Mengen schätzen
  • gemeinsam Geschichten erzählen

So wird das Gehirn langsam wieder aktiviert, ohne dass sich Lernen wie Schule anfühlt.

Eine Familie spielt ein Kartenspiel

4. Bewegung gehört genauso zum Lernen

Kinder lernen nicht nur am Schreibtisch. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft sorgt für Abwechslung und hilft dabei, wieder feste Tagesstrukturen aufzubauen. Ein gemeinsamer Spaziergang, eine Radtour oder ein Besuch am Spielplatz können bereits eine schöne Nachmittagsroutine werden und den Übergang vom Ferienmodus in den Schulalltag erleichtern.

5. Mit kleinen Routinen gelingt der Schulanfang oft leichter

Kinder profitieren von wiederkehrenden Abläufen.

Schon einfache Gewohnheiten können den Alltag strukturieren:

  • gemeinsam frühstücken
  • feste Lernzeiten vereinbaren
  • Kleidung am Abend vorbereiten
  • Schultasche gemeinsam packen
  • genügend Zeit für Erholung einplanen

Nicht alles muss vom ersten Tag an perfekt funktionieren. Kleine Schritte sind oft nachhaltiger als große Veränderungen.

Checkliste: Gut vorbereitet für den Schulbeginn

Nutze unsere Schulstart-Checkliste und hake gemeinsam mit deinem Kind alle wichtigen Punkte ab.

Vor dem ersten Schultag

☐ Schlafenszeit angepasst

☐ Schultasche kontrolliert

☐ Hefte und Stifte vollständig

☐ Trinkflasche und Jausenbox vorbereitet

☐ Schulweg besprochen

☐ Lieblingsfrühstück geplant

☐ Lernplatz aufgeräumt

Jetzt Schulstart-Checkliste herunterladen.

Fazit

Der Schulbeginn muss kein Stressfaktor sein. Mit einer guten Vorbereitung, kleinen Routinen und etwas Gelassenheit gelingt der Übergang vom Ferienmodus in den Schulalltag oft ganz entspannt.

Denke daran: Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Viel wichtiger ist es, deinem Kind Sicherheit, Orientierung und Freude am neuen Schuljahr mitzugeben.

 

Häufige Fragen zum Schulstart

Von Schlafrhythmus bis Konzentration: Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um einen entspannten Schulbeginn.

Wann sollte ich mit der Vorbereitung auf den Schulstart beginnen?

Am besten beginnst du bereits einige Tage bis etwa eine Woche vor dem Schulstart damit, wieder feste Abläufe einzuführen. Besonders Schlafens- und Aufstehzeiten lassen sich schrittweise anpassen. Auch gemeinsame Mahlzeiten, ein geregelter Tagesablauf und kleine Vorbereitungen für die Schule helfen dabei, den Übergang vom Ferienmodus in den Schulalltag entspannter zu gestalten.

Warum ist ausreichend Schlaf vor dem Schulstart so wichtig?

Ausreichender Schlaf ist für Kinder besonders wichtig, weil Schlaf unter anderem mit Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis, Stimmung und Verhalten zusammenhängt. Kinderärzt:innen empfehlen daher möglichst regelmäßige Schlafens- und Aufstehzeiten sowie eine ruhige Abendroutine. Auch Untersuchungen bei Schulkindern zeigen Zusammenhänge zwischen Schlafproblemen und Verhaltensauffälligkeiten.1

Wie kann ich die Konzentration meines Kindes vor Schulbeginn fördern?

Du musst dafür nicht sofort mit klassischen Lernübungen beginnen. Gemeinsames Lesen, Brettspiele, Memory, Rätsel oder kleine Rechenaufgaben im Alltag können Aufmerksamkeit und Denkfreude spielerisch anregen. Auch regelmäßige Bewegung ist sinnvoll: Das österreichische Gesundheitsportal weist darauf hin, dass Bewegung Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit fördern kann.2

Muss mein Kind vor dem ersten Schultag schon wieder lernen?

Nein. Vor Schulbeginn geht es nicht darum, möglichst viel Schulstoff vorzuarbeiten. Sinnvoller ist ein sanfter Einstieg: Gemeinsam lesen, Rätsel lösen oder für kurze Zeit Lernhefte verwenden. So kann dein Kind langsam wieder an konzentrierte Beschäftigungsphasen gewöhnt werden, ohne dass in den letzten Ferientagen zusätzlicher Leistungsdruck entsteht.

Welche Routinen helfen beim Schulbeginn?

Besonders hilfreich sind einfache, wiederkehrende Abläufe: eine regelmäßige Aufsteh- und Schlafenszeit, ein ruhiger Morgen, gemeinsame Mahlzeiten, feste Zeiten für Lernen und Freizeit sowie das Vorbereiten der Schultasche am Vorabend. Routinen müssen dabei nicht von einem Tag auf den anderen perfekt funktionieren – oft ist es leichter, sie Schritt für Schritt wieder aufzubauen.

Welche Rolle spielt Bewegung für Konzentration und Lernen?

Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Schulalltags. Das österreichische Gesundheitsportal empfiehlt für Kinder und Jugendliche regelmäßige tägliche Bewegung und weist darauf hin, dass Bewegung unter anderem Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und kreatives Denken fördern kann.2 Ein gemeinsamer Spaziergang, Radfahren oder Spielen im Freien lassen sich außerdem gut als feste Routine in den Nachmittag integrieren.

Wie kann ich den ersten Schultag möglichst entspannt vorbereiten?

Kontrolliert Schultasche und Materialien am besten einige Tage vorher gemeinsam, legt Kleidung und Frühstück möglichst schon am Vorabend fest und plant morgens etwas zusätzliche Zeit ein. So entsteht weniger Hektik. Kleine positive Rituale – etwa ein gemeinsames Lieblingsfrühstück oder eine kleine Überraschung zum Schulstart – können zusätzlich die Vorfreude auf das neue Schuljahr steigern.

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Quellen:

1Wheaton AG, Chapman DP, Croft JB.
School Start Times, Sleep, Behavioral, Health, and Academic Outcomes: A Review of the Literature. Journal of School Health. 2016;86(5):363–381. (abgerufen am 10.08.2026) DOI: https://doi.org/10.1111/josh.12388 

2Gesundheit.gv.at. Schulbeginn. Österreichisches Gesundheitsportal. Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/leben/lebenswelt/schule/schulbeginn.html (abgerufen am 10.08.2026)

Hoedlmoser K, Kloesch G, Wiater A, Schabus M., Self-reported sleep patterns, sleep problems, and behavioral problems among school children aged 8–11 years. Somnologie. 2010;14(1):23–31. (abgerufen am 10.08.2026) DOI: 10.1007/s11818-010-0450-4

Das Wichtigste in Kürze

Eine gesunde Jause versorgt Kinder mit Energie und wichtigen Nährstoffen für Schule, Lernen und Freizeit. Besonders geeignet sind Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Milchprodukte und Nüsse. Eine abwechslungsreiche Jause unterstützt eine ausgewogene Ernährung und kann dazu beitragen, das Immunsystem sowie die Konzentration im Alltag zu unterstützen.

  • Vollkornprodukte liefern langanhaltende Energie und Ballaststoffe.
  • Obst und Gemüse versorgen Kinder mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.
  • Milchprodukte liefern Eiweiß und Kalzium.
  • Nüsse enthalten wertvolle Fettsäuren sowie Vitamin E und Mineralstoffe.
  • Eine abwechslungsreiche Jausenbox fördert die Freude am gesunden Essen.
Lesezeit: 8 Minuten

Wenn Kinder „Gesunde Jause“ hören, denken sie oft an Speisen, die nicht ihren Geschmack treffen, und zeigen daher wenig Begeisterung. Doch gesunde Jause kann mehr sein: Sie soll nicht nur gesund sein, sondern auch gut schmecken und bunt sein. Denn hinter einer gesunden Jause steckt mehr als nur Nährstoffe – sie gibt Energie, stärkt das Immunsystem und macht Lust auf mehr. Mit unseren einfachen und schmackhaften Jausen-Ideen für Kinder sorgst du für fröhliche Pausen voller Kraft und Genuss.

Gesunde Jause: Unsere wichtigsten Grundsätze für kleine Genießer

Brotaufstrich mit Ei. Copyright Adobe Stock

Wenn die Jausenbox gefüllt wird, solltest du darauf achten, dass Vollkornbrot oder -gebäck verwendet wird. Vollkorn ist ein Lieferant für langanhaltende Energie und Ballaststoffe.

Bei Müsli ist es wichtig, den Zuckergehalt im Blick zu haben. Idealerweise verwendet ihr eine eigene Müsli-Mischung mit Haferflocken, Sonnenblumenkernen und etwas getrocknetem Obst oder ein paar Beeren – je nach Jahreszeit.

Milchprodukte sind generell eine gute Quelle für Kalzium und Eiweiß, hier könnt ihr variieren zwischen Joghurt, Käse oder Milch.

Obst und Gemüse dürfen bei keiner gesunden Jause fehlen. Hier gilt, alles, was leicht mitzugeben ist und Kinder gerne essen, darf eingepackt werden. Natürlich ist es auch hier ratsam einen Blick auf den Zuckergehalt zu werfen und Abwechslung zu bieten.

Warum eine gesunde Jause so wichtig ist:

Eine gesunde Schuljause mit frischem Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten, Nüssen und Milchprodukten liefert wichtige Energie für die Konzentration.  Vollkornprodukte machen länger satt und stillen den Heißhunger auf Süßes, ebenso wie Obst. Die in der gesunden Jause enthaltenen Vitamine und Nährstoffe können das Wohlbefinden, die Gesundheit und das Wachstum unterstützen. Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass man bereits in der Kindheit den Grundstein für sein Essverhalten im späteren Leben legt. Gewöhnt sich das Kind daran immer auf gesunde Lebensmittel zurückzugreifen wenn es Hunger hat, wird es dieses Verhalten für sein Leben lang prägen.

Tipps für die gesunde Jause:

  • Sorge für Abwechslung in der Jausenbox – bunte und unterschiedliche Snacks machen Lust auf mehr und wecken die Neugier deiner Kinder jeden Tag aufs Neue.
  • Achte auf die Portionsgröße, die genau zu deinem Kind passt – so gibst du ihm genau die Energie, die es braucht, ohne zu viel oder zu wenig.
  • Mit einer liebevollen Dekoration wird die Jause zum echten Hingucker und steigert die Vorfreude auf den Pausensnack – manchmal isst das Auge einfach mit!

Lebensmittel, die jede Jause zum Immun-Ankurbler machen:

  • Nüsse
  • Äpfel
  • Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren & Erdbeeren)
  • Karotten
  • Paprika
  • Gurken
Eine Person taucht einen Karottenstick in einen Dip
Eine Mutter bereitet mit ihren Kindern einen Salat zu

Karotten, Gurken und Paprika

Zum Knabberspaß wird die Jause, wenn du das Gemüse in feine Streifen schneidest und einen Hummusdip dazugibst. Karotten sind reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen und liefern uns vor allem wichtiges Vitamin A. Gurken enthalten Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, K und die Mineralstoffe Kalium und Eisen. Das Trio rund macht Paprika, der dem Körper deines Kindes unglaublich viel Vitamin C sowie Vitamin E und Carotinoide liefert.

Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren

Beeren sind kleine Allrounder für unser Immunsystem. Sie wirken antioxidativ, enthalten viel Vitamin C und sind reich an wichtigen Mineralstoffen sowie an Folsäure. Außerdem liefern sie wichtiges Kalzium, Kalium, Eisen, Magnesium und Ballaststoffe. Das alles freut das Immunsystem.

Nussmix

Nüsse bieten unserem Körper viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Selen, Kupfer, Vitamin E und Zink sowie Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Probiere gemeinsam mit deinem Kind aus, welche Nussarten ihm besonders gut schmecken!

Tipp: Mag dein Kind keine ganzen Nüsse? Dann kannst du verschiedene Nüsse mit einem leistungsstarken Mixer fein zerkleinern und als Topping über Joghurt streuen. Für eine natürliche Süße lassen sich die Nüsse auch gemeinsam mit Datteln mixen – so entsteht ein mild-süßer Mix, der vielen Kindern besonders gut schmeckt.

Ein kleines Mädchen sitzt in einem Obstgarten und isst einen Apfel

 Äpfel

Durch die rasch verfügbaren Kohlenhydrate ist der Apfel ein schneller Energiebringer und voll mit Folsäure und Vitamin C sowie Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Magnesium oder Kalzium. Wenn du ein Nussmousse zum Dippen beilegst, wird dein Kind vom gesunden Snack nicht genug bekommen!

 

→ Möchtest du wissen wie Ernährung die geistige Leistung und Konzentration unterstützen kann? In unserem Blog-Artikel über Brainfood zeigen wir dir Lebensmittel die deine Gehirnfunktion unterstützen können.

Rezept Ideen für die gesunde Jause: Bunte Snacks mit Immunsystem-Kick

Genauso wie dir macht auch deinem Kind Abwechslung Freude. Damit die Jause abwechslungsreich wird, kann man zu verschiedenen Tricks greifen. Ist es montags ein Snack aus Apfelscheiben mit Nussbutter, schafft es freitags ein leckerer Smoothie aus Beeren, dein Kind zu begeistern.

Ein Smoothie und viel frisches Obst auf einem Tisch

Beeren-Bananen-Smoothie

Wir haben bereits in unserem Artikel über die fünf Wundermittel für unser Immunsystem erwähnt, wie wichtig Beeren für deine Immunabwehr sind.

Wieso also nicht alles zu einem leckeren Smoothie mixen? Das Rezept eignet sich perfekt, um es mit deinen Kleinen gemeinsam auszuprobieren.

Was du brauchst:

  • 200 ml Milch nach Wahl
    (Hafermilch, Sojamilch, Kuhmilch)
  • 100g / zwei Handvoll Beeren nach Wahl
    (frisch oder aus dem Tiefkühlfach)
  • eine reife Banane

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Zubereitung:

Beeren, Milch und Banane in ein hohes Gefäß geben und mit einem Handmixer zu einer einheitlichen Masse mixen.

Sei experimentierfreudig: Die Zubereitung des Smoothies eignet sich perfekt, um auch dein Kind einzubinden: Welche Beeren sollen es heute sein? Gemeinsam kannst du so deine ganz eigene Variante des Beeren-Smoothies zaubern.

Ein Sandwich vereint viele Aspekte einer gesunden Jause

Ein Sandwich fürs Immunsystem? Richtig gelesen. Weiß man einmal, welche Nahrungsmittel besonders gut für unser Abwehrsystem sind, sind der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt.

Durch eine nährstoffreiche Jause stärkst du außerdem die Konzentration, was besonders für Schulkinder wichtig ist.

Hummus-Vollkorn-Sandwich

Was Sie brauchen:

  • Vollkornbrot
  • Hummus
  • Salatblätter, Tomaten, Paprika
  • Gewürze

Zubereitungszeit: 5 min

Zubereitung:

Auch bei diesem Rezept steht die Kreativität an erster Stelle. Achte darauf, dass so viel buntes Gemüse wie möglich in das Sandwich wandert, und binde dein Kind in die Zubereitung ein.

Basis des Sandwichs ist Hummus. Dieser kann gekauft oder schnell selbst gemacht werden. Für eine reduzierte Version reicht es, einfach Kichererbsen mit Öl zu einer einheitlichen Masse zu mixen und zu würzen. Kichererbsen sind kleine Kraftpakete, da sie voll mit Vitamin A, B, C und E sind. Sie enthalten die essenziellen Aminosäuren Lysin und Threonin, die der Körper zum Aufbau von Proteinen benötigt.

Auch Eisen, Zink und Magnesium können sie vorweisen sowie einen hohen Gehalt an Eiweiß und Ballaststoffen. Einfach das Brot mit Hummus bestreichen und dann mit einem Salatblatt, Tomaten und Paprika belegen.

Frisches Kichererbsen-Sandwich mit Gurke und Salat

Weitere Ideen für die gesunde Schuljause

  • Gemüse-Wraps: Wraps gefüllt mit Salat, Gurken, Tomaten, Paprika, Karotten – was immer man zuhause hat
  • Vollkornbrot mit Frühlingsaufstrich und Gurkenscheiben
  • Brainfood Müsli – das Rezept findest du in unserem Blogartikel über Brainfood
  • Selbstgemachte Energy-Balls
  • Selbstgemachte Müsliriegel
  • Tomaten-Mozzarella Spieße
Obst und Gemüse Snackboxen

Eine bunte Jausenbox sorgt für Abwechslung

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Aber du musst dich auch nicht immer entscheiden. Wenn du deinem Kind abwechslungsreiche Jausen in die Schule mitgeben wollen, eignet sich dafür eine bunte Snackbox ideal. Sie ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern dein Kind kann selbst wählen, welchen Snack es wann essen möchte.

 

Falls du etwas “Grusel” in die Jausenboxen bringen möchtest, findest du in unserem Blog Ideen für gesunde Halloween-Rezepte.

Fazit:

Eine ausgewogene Jause liefert deinem Kind wertvolle Energie und wichtige Nährstoffe für den Kindergarten- oder Schulalltag. Idealerweise besteht sie aus frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten sowie einer hochwertigen Eiweiß- oder Fettquelle wie Nüssen. Gleichzeitig muss eine gesunde Jause weder aufwendig noch kompliziert sein – gerade morgens bleibt oft wenig Zeit.

Viel wichtiger als Perfektion ist, dass die Jause zum Kind passt und auch tatsächlich gegessen wird. Es bringt wenig, Lebensmittel einzupacken, die dein Kind nicht mag. Mit einfachen Zutaten, etwas Abwechslung und einer kindgerechten Auswahl lässt sich ganz unkompliziert eine gesunde und schmackhafte Jause zusammenstellen, die dein Kind gerne isst und die es gut durch den Tag begleitet.

Lesezeit: ca. 8 min

Jede Haut reagiert anders auf Sonnenstrahlen. Während manche Menschen bereits nach wenigen Minuten einen Sonnenbrand bekommen, können andere deutlich länger in der Sonne bleiben. Verantwortlich dafür ist dein Hauttyp.

Die Einteilung der Hauttypen nach dem sogenannten Fitzpatrick Hauttyp1 hilft dabei einzuschätzen, wie empfindlich deine Haut auf UV-Strahlung reagiert und welcher Sonnenschutz sinnvoll ist.

Möchtest du herausfinden welcher Hauttyp du bist? Mit unserem Hauttyp-Bestimmungs-Quiz kannst du einschätzen, welchem Hauttyp du am ehesten entsprichst.

Tipp

“Viele Menschen glauben, dass gebräunte Haut ausreichend schützt. Tatsächlich entspricht die natürliche Bräune lediglich einem Lichtschutzfaktor von etwa 2 bis 4. Deshalb sollte unabhängig vom Hauttyp immer ein geeigneter Sonnenschutz verwendet werden.”

Eine Frau am Strand mit einer Sonne aus Sonnencreme auf der Schulter

Warum ist die Bestimmung deines Hauttyps wichtig?

Dein Hauttyp bestimmt, wie viel Eigenschutz deine Haut gegenüber Sonnenstrahlen besitzt. Dabei spielt vor allem der natürliche Farbstoff Melanin eine Rolle.

Je heller deine Haut ist, desto weniger Melanin enthält sie und desto schneller kann ein Sonnenbrand entstehen.

Doch auch dunklere Hauttypen sind nicht vor UV-Strahlung geschützt. UV-Strahlen können unabhängig vom Hauttyp die Hautalterung beschleunigen und langfristig Hautschäden verursachen.

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Haut-Quiz

Beantworte diese kurzen Fragen, um herauszufinden welcher Hauttyp du sein könntest. Bitte beachte, dass unser Quiz als Orientierung dient und keine dermatologische Hauttyp-Bestimmung ersetzt. Achte immer auf deinen Sonnenschutz.
Frage 01
Welche natürliche Hautfarbe hast du im Winter?
Frage 02
Welche natürliche Haarfarbe hast du?
Frage 03
Welche Augenfarbe hast du?
Frage 04
Wie reagiert deine Haut auf intensive Sonne?
Frage 05
Wie gut wirst du braun?
Frage 06
Hast du Sommersprossen?
Frage 07
Wie lange kannst du ungefähr ohne Sonnenschutz in der Sonne bleiben, bis deine Haut rot wird?
Frage 08
Wie empfindlich reagiert deine Haut insgesamt?

Die 6 Hauttypen im Überblick

Übersicht aller Hauttypen

Worauf solltest du unabhängig vom Hauttyp achten?

Egal welchen Hauttyp du hast:

  • Verwende täglich einen passenden Sonnenschutz.
  • Creme regelmäßig nach.
  • Meide die intensive Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr.
  • Trage Sonnenhut und Sonnenbrille.
  • Gewöhne deine Haut langsam an längere Sonnenaufenthalte.
  • Trinke ausreichend Wasser.
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Fazit

Die Bestimmung deines Hauttyps hilft dir dabei, deine Haut besser zu verstehen und sie optimal vor UV-Strahlung zu schützen. Dennoch gilt: Auch Menschen mit dunklerer Haut sind nicht vollständig vor den Auswirkungen der UV-Strahlung geschützt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Sonne bleibt daher für alle Hauttypen wichtig.

Mehr Tipps für sonnige Tage findest Du in unserem Ratgeber Bereite deine Haut auf die Sonne vor.

Spannende FAQs zu den 6 Hauttypen

Was bedeutet der LSF auf der Sonnencreme?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie gut eine Sonnencreme die Haut vor UVB-Strahlen schützt, die unter anderem Sonnenbrand verursachen. Je höher der LSF, desto länger ist die Haut im Vergleich zu ungeschützter Haut vor Sonnenbrand geschützt – vorausgesetzt, die Sonnencreme wird ausreichend aufgetragen.

Eigenschutzzeit der Haut × Lichtschutzfaktor (LSF) = theoretische maximale Schutzzeit

Beispiel:

  • Eigenschutzzeit: 15 Minuten
  • Sonnencreme: LSF 30
  • 15 × 30 = 450 Minuten theoretische Schutzzeit.

Wichtig: Diese Formel gilt nur unter Idealbedingungen (ausreichend aufgetragen: 2 mg/cm² Haut). In der Praxis wird meist zu wenig Sonnencreme verwendet, weshalb die tatsächliche Schutzdauer kürzer ausfällt.

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). UV-Schutz durch Sonnencreme. Salzgitter: Bundesamt für Strahlenschutz. Verfügbar unter: https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/schutz/sonnencreme/sonnencreme_node.html (Zugriff: 03.07.2026).
Warum ist es wichtig, den eigenen Hauttyp zu bestimmen?

Wer seinen Hauttyp kennt, kann die Haut besser vor Sonnenbrand und langfristigen UV-Schäden schützen. Außerdem hilft die Bestimmung des Hauttyps dabei, den passenden Lichtschutzfaktor auszuwählen und Sonnenzeiten besser einzuschätzen.

Kann ich trotz dunkler Haut einen Sonnenbrand bekommen?

Ja. Dunklere Haut besitzt zwar mehr Melanin und einen höheren natürlichen Eigenschutz, dennoch kann auch sie durch UV-Strahlung geschädigt werden. Sonnenschutz ist daher für alle Hauttypen empfehlenswert.

Kann sich mein Hauttyp im Laufe des Lebens verändern?

Der natürliche Hauttyp bleibt grundsätzlich gleich. Allerdings können Alter, Medikamente, hormonelle Veränderungen oder Hauterkrankungen die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlung beeinflussen.

Welcher Lichtschutzfaktor ist für meinen Hauttyp geeignet?

Je heller dein Hauttyp, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor gewählt werden. Menschen mit Hauttyp I oder II sollten in der Regel einen Lichtschutzfaktor von 50 oder höher verwenden. Auch dunklere Hauttypen profitieren von einem geeigneten Sonnenschutz.

Was ist der Fitzpatrick-Hauttyp?

Der Fitzpatrick-Hauttyp1 ist ein international anerkanntes System zur Einteilung der Haut in sechs Hauttypen. Es dient als Orientierung, wie empfindlich die Haut gegenüber UV-Strahlung ist und welcher Sonnenschutz empfohlen wird.

Wie kann ich meinen Hauttyp bestimmen?

Deinen Hauttyp kannst du anhand verschiedener Merkmale wie Hautfarbe, Haarfarbe, Augenfarbe und deiner Reaktion auf Sonnenstrahlung bestimmen. Unser Hauttypen-Quiz hilft dir dabei, deinen Hauttyp einfach und schnell einzuschätzen.

Was ist ein Hauttyp?

Der Hauttyp beschreibt, wie empfindlich deine Haut auf UV-Strahlung reagiert. Entscheidend sind unter anderem die natürliche Hautfarbe, Haar- und Augenfarbe sowie die Fähigkeit der Haut zu bräunen. Die Einteilung erfolgt nach der Fitzpatrick-Skala in sechs verschiedene Hauttypen.

Warum wird unsere Haut braun?

Bräune entsteht als natürlicher Schutzmechanismus der Haut. Trifft UV-Strahlung auf die Haut, wird vermehrt Melanin gebildet. Dieses Pigment verleiht der Haut ihre dunklere Farbe und kann einen Teil der UV-Strahlung absorbieren. Die Intensität der Bräunung hängt unter anderem vom Hauttyp ab.

Fachquellen & weiterführende Informationen

1 Fitzpatrick TB. The validity and practicality of sun-reactive skin types I through VI. Archives of Dermatology. 1988;124(6):869–871.

Die Inhalte dieses Artikels basieren auf aktuellen Empfehlungen und Informationen folgender Institutionen und Fachpublikationen (abgerufen im Juli 2026):

  • Österreichische Krebshilfe: Sonne ohne Reue – Informationen zu UV-Strahlung, Sonnenschutz und Hautkrebsprävention.
  • AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit: Empfehlungen zum Schutz vor UV-Strahlung.
  • Weltgesundheitsorganisation (WHO): Ultraviolet Radiation and Health.
  • Deutsche Krebshilfe: Informationen zu Sonnenschutz und Hautkrebs.
  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG): Empfehlungen zum UV-Schutz und zur Hautgesundheit.
  • Fitzpatrick TB. The Validity and Practicality of Sun-Reactive Skin Types I Through VI. Archives of Dermatology.

Healthclaims

*Vitamin C, Vitamin E, Selen und Zink tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Dazu zählen z.B. die Zellen der Haut und der Augen.

1Der hochdosierte, natürliche Carotinoid-Komplex (β-Carotin, Lutein mit Zeaxanthin) sorgt dafür, dass die Haut einen braunen Teint annimmt.

2ß-Carotin (als Vitamin A-Quelle), sowie Biotin und Zink unterstützen die Haut von innen, indem Sie zur Erhaltung normaler Haut beitragen.

3Biotin, Selen und Zink tragen zum Erhalt normaler Haare bei.

4Selen und Zink leisten einen Beitrag zur Erhaltung normaler Nägel.

Autor: Ernährungsexperte Gerald Deuring
Lesezeit: ca. 5 min

Cholin – ein unterschätzter Nährstoff für Gehirn, Nerven und Zellmembranen

Cholin zählt zu den sogenannten vitaminähnlichen Substanzen. Früher wurde es sogar als Vitamin eingestuft. Heute weiß man, dass der menschliche Körper Cholin selbst herstellen kann – ähnlich wie Niacin aus der Aminosäure Tryptophan gebildet wird. Die körpereigene Produktion erfolgt aus der essenziellen Aminosäure Methionin. Dennoch bleibt Cholin ein wichtiger Nährstoff, da es zahlreiche Aufgaben im Organismus erfüllt.

Welche Funktionen hat Cholin im Körper?

Cholin ist an einer Vielzahl biologischer Prozesse beteiligt:

Bestandteil von Zellmembranen

Ein Großteil des Cholins liegt im Körper als Phosphatidylcholin vor, besser bekannt als Lecithin. Phosphatidylcholin ist ein zentraler Bestandteil aller Zellmembranen und trägt zu deren Struktur und Stabilität bei.

Vorstufe des Neurotransmitters Acetylcholin

Cholin wird für die Bildung von Acetylcholin benötigt. Dieser Botenstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Signalübertragung zwischen Nervenzellen und ist unter anderem an Gedächtnis-, Lern- und Bewegungsprozessen beteiligt.

Methylgruppendonator

Darüber hinaus ist Cholin in Form von Betain am sogenannten Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel beteiligt und dient als Methylgruppendonator. Dieser Stoffwechselweg ist unter anderem für zahlreiche biochemische Reaktionen im Organismus relevant.

Cholin und die Gehirngesundheit

Besondere Aufmerksamkeit erhält Cholin im Zusammenhang mit der Gehirnfunktion und dem Alterungsprozess.

Eine Meta-Analyse von De Wilde und Kolleg:innen untersuchte die Nährstoffversorgung von Menschen mit Alzheimer-Krankheit. Im Vergleich zu gesunden älteren Personen wurden niedrigere Cholinspiegel sowohl im Blut als auch im Liquor (Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit) festgestellt. Darüber hinaus waren auch andere Nährstoffe wie Vitamin B12, Folsäure, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E, DHA, EPA und Selen vermindert.

Wichtig ist jedoch die Einordnung: Die Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen niedrigeren Nährstoffspiegeln und Alzheimer, kann aber nicht belegen, dass die geringeren Werte die Ursache der Erkrankung sind. Die Autor:innen weisen ausdrücklich darauf hin, dass bislang nicht geklärt ist, ob eine Supplementierung die Nährstoffkonzentrationen im Gehirn erhöhen kann oder ob dies Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hätte.

Wie viel Cholin nehmen wir auf?

Walnüsse Foto

Cholin kommt natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor. Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass die tägliche Aufnahme bei etwa 300 mg liegt.

Interessant ist dabei, dass Lecithin häufig als Cholinquelle genannt wird. Allerdings besteht beispielsweise Sojalecithin nur zu rund 22 % aus Phosphatidylcholin. Der Begriff „Lecithin“ beschreibt nämlich meist ein Gemisch verschiedener Phospholipide und nicht ausschließlich die cholinhaltige Verbindung.

Welche Lebensmittel enthalten Cholin?

Zu den cholinreichen Lebensmitteln zählen unter anderem:

  • Eier
  • Leber und Innereien
  • Fleisch und Geflügel
  • Fisch
  • Milchprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse
  • Sojaprodukte

Insbesondere Eigelb gilt als eine der bekanntesten natürlichen Cholinquellen.

Ist Cholin ein essenzieller Nährstoff?

Obwohl die Cholinzufuhr teilweise niedriger ausfällt als früher angenommen, wird die körpereigene Synthese beim gesunden Menschen derzeit als ausreichend angesehen. Dies hängt auch mit der in westlichen Ländern üblichen proteinreichen Ernährung zusammen, die ausreichend Methionin für die körpereigene Bildung bereitstellt.

Dennoch bleibt Cholin ein faszinierender Nährstoff, da er sowohl für die Zellstruktur als auch für die Nervensignalübertragung und verschiedene Stoffwechselprozesse von Bedeutung ist.

Fazit

Cholin ist eine vitaminähnliche Substanz mit wichtigen Funktionen für Zellmembranen, Nervensystem und Stoffwechsel. Als Bestandteil von Phosphatidylcholin trägt es zur Struktur aller Körperzellen bei und dient gleichzeitig als Vorstufe des Neurotransmitters Acetylcholin. Obwohl der Körper Cholin selbst bilden kann, wird das Thema insbesondere im Zusammenhang mit Gehirn- und Gedächtnisfunktionen intensiv erforscht. Die aktuelle Studienlage zeigt interessante Zusammenhänge zwischen niedrigen Cholinspiegeln und neurodegenerativen Erkrankungen, lässt jedoch noch keine Rückschlüsse auf einen Nutzen einer gezielten Supplementierung zu.

Über den Autor

Gerald Deuring ist Ernährungswissenschaftler (B.Sc.), zertifizierter Sporternährungsberater und langjähriger Ernährungsberater. Als Experte für Ernährung, Bewegung und Gesundheitsförderung beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit den Zusammenhängen zwischen Mikronährstoffen, Lebensstil und Gesundheit.

Bei ÖKOPHARM verantwortet er die Erstellung und fachliche Ausarbeitung ernährungswissenschaftlicher Inhalte.

Mehr über Gerald Deuring erfahren →

Häufige Fragen zu Cholin

Ist Cholin ein Vitamin?

Cholin wurde früher den Vitaminen zugerechnet. Heute gilt es als vitaminähnliche Substanz, da der Körper Cholin selbst in begrenztem Umfang herstellen kann.

Kann der Körper Cholin selbst herstellen?

Ja, der menschliche Körper kann Cholin aus der essenziellen Aminosäure Methionin bilden. Die körpereigene Produktion deckt jedoch nicht immer die gesamte Zufuhr ab.

In welchen Lebensmitteln kommt Cholin vor?

Besonders viel Cholin steckt in Eiern, Leber, Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und Sojaprodukten.

Welche Aufgaben hat Cholin im Körper?

Cholin ist Bestandteil von Zellmembranen, dient als Vorstufe des Neurotransmitters Acetylcholin und ist an verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Was ist Cholin?

Cholin ist eine vitaminähnliche Substanz, die der Körper in begrenztem Umfang selbst herstellen kann. Es erfüllt wichtige Funktionen für Zellmembranen, Nervensystem und Stoffwechsel.

Quellen

Biesalski H, Grimm P, Nowitzki-Grimm S. Vitaminähnliche Substanzen: Cholin und Inositol. In: Biesalski H, Grimm P, Nowitzki-Grimm S, Hrsg. Taschenatlas Ernährung. 8. vollständig überarbeitete Auflage. Stuttgart: Thieme; 2020.

De Wilde MC, Vellas B, Girault E, et al. Lower brain and blood nutrient status in AD: Results from meta-analyses. Alzheimers Dement (N Y). 2017;3:416–431. DOI: 10.1016/j.trci.2017.06.002.

Autor: Ernährungsexperte Gerald Deuring
Lesezeit: ca. 5 min

UC-II® – Der moderne Ansatz zur Unterstützung aktiver Gelenke

Unsere Gelenke leisten täglich Erstaunliches: Sie tragen uns durch Alltag, Sport, Beruf und Freizeit. Mit zunehmendem Alter, intensiver Belastung oder einseitigen Bewegungsmustern kann es jedoch sinnvoll sein, Gelenke und Knorpel gezielt mit ausgewählten Nährstoffen zu unterstützen. Neben klassischen Gelenkbausteinen rückt dabei zunehmend ein moderner Inhaltsstoff in den Fokus: UC-II®.

Was ist UC-II®?

UC-II® ist ein patentiertes, natives Typ-II-Kollagen aus Hühnerknorpel. Im Gegensatz zu hydrolysiertem Kollagen bleibt bei UC-II® die natürliche, dreidimensionale Struktur des Kollagens erhalten.

Typ-II-Kollagen ist ein natürlicher Bestandteil des Gelenkknorpels und kommt vor allem dort vor, wo Beweglichkeit und Belastbarkeit gefragt sind.

Was unterscheidet UC-II® von klassischem Kollagen?

Viele klassische Kollagenprodukte enthalten hydrolysiertes Kollagen. Dabei wird Kollagen in kleinere Peptide zerlegt. UC-II® verfolgt dagegen einen anderen Ansatz:

  • natives Typ-II-Kollagen mit erhaltener Struktur
  • bereits in geringer Tagesdosis einsetzbar
  • klinisch untersuchter Inhaltsstoff
  • moderne Ergänzung zu klassischen Gelenkbausteinen

Dadurch unterscheidet sich UC-II® deutlich von herkömmlichen Kollagenhydrolysaten.

Warum spielen Gelenke im Alltag eine so große Rolle?

Gelenke sind ständig Belastungen ausgesetzt – nicht nur im Sport. Auch langes Sitzen, Übergewicht, monotone Bewegungen oder zunehmendes Alter können Gelenke beanspruchen.

Besonders aktive Menschen möchten daher frühzeitig auf eine gezielte Versorgung achten.

Dazu gehören unter anderem:

  • regelmäßige Bewegung
  • muskelkräftigendes Training
  • ausgewogene Ernährung
  • ausreichende Versorgung mit relevanten Mikronährstoffen
Zwei Personen auf einem SUP paddeln über einen See

Welche Nährstoffe sind für Gelenke besonders relevant?

Neben speziellen Gelenkinhaltsstoffen spielen auch Vitamine und Mineralstoffe eine wichtige Rolle.

Folgende Mikronährstoffe werden häufig in modernen Gelenkformulierungen eingesetzt:

  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knorpel bei.
  • Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.
  • Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.
  • Mangan trägt zu einer normalen Bindegewebsbildung bei.
  • Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe bei.

Diese Kombination kann eine sinnvolle Ergänzung für Menschen sein, die ihre Gelenke im Alltag oder bei sportlicher Belastung gezielt unterstützen möchten.

Möchtest du mehr erfahren über Nährstoffe für Gelenke? Auf unserer Seite über Nahrungsergänzung für Gelenke findest du Informationen wie sie durch Sport, Ernährung und Vitamine unterstützt werden können.

UC-II® im wissenschaftlichen Fokus

UC-II® wurde in mehreren Studien untersucht – unter anderem bei körperlich aktiven Personen und im Zusammenhang mit Gelenkkomfort und Beweglichkeit.

Dabei wurde häufig eine Tagesdosis von 40 mg UC-II® verwendet.

Wichtiger Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung und keine medizinische Behandlung. Aussagen zu UC-II® beziehen sich auf den Inhaltsstoff und erlauben keine krankheitsbezogenen Aussagen.

Für wen kann UC-II® interessant sein?

UC-II® wird häufig eingesetzt von:

  • sportlich aktiven Menschen
  • Personen mit hoher Gelenkbelastung im Alltag
  • Menschen ab mittlerem Alter
  • Personen, die ihre Beweglichkeit gezielt unterstützen möchten

Besonders sinnvoll wird UC-II® oft in Kombination mit einem aktiven Lebensstil, Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung betrachtet.

Für die Gelenke Kapseln, 90 Stück

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Nettofüllmenge: 90 Kapseln = 74 g | PZN: 5738785

Fazit: Moderner Gelenkansatz statt nur klassische Bausteine

Klassische Gelenkprodukte setzen häufig vor allem auf Gelenkbausteine wie Glucosamin, Chondroitin oder Kollagenhydrolysat. UC-II® ergänzt diesen Ansatz um ein natives Typ-II-Kollagen mit erhaltener Struktur und klinischer Studienbasis.

Damit steht UC-II® für einen modernen Ansatz zur Unterstützung aktiver Gelenke – besonders für Menschen, die langfristig in Bewegung bleiben möchten.

Über den Autor

Gerald Deuring ist Ernährungswissenschaftler (B.Sc.), zertifizierter Sporternährungsberater und langjähriger Ernährungsberater. Als Experte für Ernährung, Bewegung und Gesundheitsförderung beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit den Zusammenhängen zwischen Mikronährstoffen, Lebensstil und Gesundheit.

Bei ÖKOPHARM verantwortet er die Erstellung und fachliche Ausarbeitung ernährungswissenschaftlicher Inhalte.

Mehr über Gerald Deuring erfahren →

Quellen

  • Lugo JP et al. Undenatured type II collagen (UC-II®) for joint support: a randomized, double-blind, placebo-controlled study in healthy volunteers. J Int Soc Sports Nutr. 2013;10:48.
  • Schön C et al. Effects of UC-II® undenatured collagen supplementation on knee joint flexibility in healthy subjects: a multicenter, randomized, double-blind, placebo-controlled study. J Integr Complement Med. 2022.
  • Bagchi D et al. Oral administration of undenatured type II collagen for modulation of arthritic inflammatory diseases. Int Immunopharmacol. 2002.
  • EFSA Register of Nutrition and Health Claims.
Autor: Ernährungsexperte Gerald Deuring
Lesezeit: ca. 5 min

Wenn wir essen, denkt man zuerst an Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Eiweiß oder Fett. Doch der Körper kann diese Stoffe nicht direkt aufnehmen. Bevor Nährstoffe ins Blut gelangen, muss unsere Nahrung zuerst in kleinste Bausteine zerlegt werden. Genau dabei helfen Verdauungsenzyme. Man kann sie sich wie kleine Werkzeuge vorstellen, die unsere Nahrung Schritt für Schritt zerlegen, damit der Körper sie verwerten kann.

Verdauung bedeutet: große Moleküle werden zu kleinen Bausteinen

Die Verdauung folgt immer demselben Prinzip: Große Nahrungsbestandteile → kleinere Teile → kleinste Bausteine
Erst diese kleinen Bausteine kann der Darm aufnehmen.
Nährstoff Wird zerlegt zu
Kohlenhydrate Einfachzucker (z.B. Glukose)
Eiweiß Aminosäuren
Fett Fettsäuren
Diese Stoffe gelangen anschließend über das Blut oder über die Lymphe in den Körper und stehen dort als Energie oder Baustoffe zur Verfügung.
Funktion unserer Verdauung: Ansicht der Verdauungsorgane

Die Verdauung beginnt schon im Mund

Verdauung startet früher als viele denken – nämlich beim Kauen. Der Speichel enthält ein Enzym namens Amylase, das bereits beginnt, Stärke aus Brot, Kartoffeln oder Getreide zu spalten. Deshalb ist gründliches Kauen wichtig: Je länger ein Bissen im Mund bleibt, desto länger können diese Enzyme arbeiten.

Der Magen bereitet die Eiweißverdauung vor

Im Magen wird die Nahrung weiter durchmischt und mit Magensaft vermengt. Die enthaltene Magensäure erfüllt mehrere Aufgaben:

  • sie tötet viele Keime ab
  • sie verändert die Struktur von Eiweißen
  • sie aktiviert das Enzym Pepsin

Pepsin beginnt damit, Eiweiß in kleinere Stücke zu zerlegen. Die vollständige Verdauung erfolgt jedoch erst im Dünndarm.

Möchtest du mehr über die Darmflora erfahren? In unserem Blog “Aufbau der Darmflora” findest du spannende Fakten.

Der Dünndarm: Hier passiert der größte Teil der Verdauung

Der wichtigste Abschnitt der Verdauung ist der Dünndarm. Hier gelangen Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse in den Darm. Diese Enzyme sind spezialisiert auf unterschiedliche Nährstoffe:

  • Amylase spaltet Kohlenhydrate
  • Proteasen spalten Eiweiß
  • Lipasen spalten Fett

Die endgültige Zerlegung erfolgt durch weitere Enzyme direkt an der Oberfläche der Darmzellen.

Zersetzung von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett

Wie Nährstoffe aufgenommen werden

Der Dünndarm besitzt eine enorme Oberfläche – etwa 200 Quadratmeter. Das ist möglich, weil seine Schleimhaut stark gefaltet ist und zusätzlich kleine Ausstülpungen besitzt, die sogenannten Darmzotten und Mikrovilli.

Hier werden die zerlegten Nährstoffe aufgenommen:

  • Zucker und Aminosäuren gelangen ins Blut
  • Fette werden über das Lymphsystem transportiert

Von dort aus werden die Nährstoffe im ganzen Körper verteilt.

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Pflanzliche Verdauungsenzyme: Papain & Bromelain

Neben den Enzymen unseres Körpers gibt es auch Enzyme aus Pflanzen, die Eiweiße spalten können.

Papain

Papain stammt aus der Papaya. Es kann Eiweiß in kleinere Bestandteile zerlegen und wird deshalb schon lange in der Ernährung und Lebensmittelverarbeitung genutzt.

Bromelain

Bromelain kommt in der Ananas vor und besitzt ebenfalls eiweißspaltende Eigenschaften.

Enzymmischungen wie DigeZyme®

In manchen Nahrungsergänzungsmitteln werden verschiedene Enzyme kombiniert, um unterschiedliche Nährstoffe abzudecken.

Ein Beispiel ist der Enzymkomplex DigeZyme®, der mehrere Enzyme enthält:

  • Amylase (für Kohlenhydrate)
  • Protease (für Eiweiß)
  • Lipase (für Fett)
  • Lactase (für Milchzucker)
  • Cellulase (für pflanzliche Fasern)

Solche Enzymkombinationen können verschiedene Schritte der Verdauung unterstützen.

Wenn die Verdauung besonders gefordert ist

Manchmal wird unsere Verdauung stärker beansprucht, zum Beispiel durch:

  • sehr große Mahlzeiten
  • fettreiche Speisen
  • hastiges Essen
  • unregelmäßige Essgewohnheiten

In solchen Situationen können sich manche Menschen nach dem Essen schwer oder aufgebläht fühlen.

Frau hält ihren Bauch nach einem deftigen Essen

Fazit zu Verdauungsenzymen

Verdauungsenzyme sind entscheidend dafür, dass unser Körper Nahrung verwerten kann. Sie zerlegen Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette in kleine Bausteine, die im Darm aufgenommen werden können. Der Großteil dieser Prozesse findet im Dünndarm statt, wo Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse und der Darmwand zusammenarbeiten. Neben körpereigenen Enzymen werden auch pflanzliche Enzyme wie Papain und Bromelain sowie Enzymkomplexe wie DigeZyme® eingesetzt. Am Ende folgt die Verdauung immer demselben Prinzip:
Aus einem großen Bissen Nahrung entstehen viele kleine Bausteine, die der Körper nutzen kann.

Über den Autor

Gerald Deuring ist Ernährungswissenschaftler (B.Sc.), zertifizierter Sporternährungsberater und langjähriger Ernährungsberater. Als Experte für Ernährung, Bewegung und Gesundheitsförderung beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit den Zusammenhängen zwischen Mikronährstoffen, Lebensstil und Gesundheit.

Bei ÖKOPHARM verantwortet er die Erstellung und fachliche Ausarbeitung ernährungswissenschaftlicher Inhalte.

Mehr über Gerald Deuring erfahren →

FAQs zu  Verdauungsenzymen

Was ist der Unterschied zwischen Verdauungsenzymen und Probiotika?

Verdauungsenzyme sind an der Aufspaltung der Nahrung beteiligt. Probiotika enthalten spezielle Mikroorganismen, die natürlicherweise im Darm vorkommen können und Teil der natürlichen Darmflora sind.

In welchen Lebensmitteln kommen natürliche Enzyme vor?

Natürliche Enzyme kommen unter anderem in bestimmten Obstsorten wie Ananas oder Papaya sowie in fermentierten Lebensmitteln vor.

Wann werden Verdauungsenzyme gebildet?

Verdauungsenzyme werden vom Körper unter anderem im Mund, Magen, in der Bauchspeicheldrüse und im Dünndarm gebildet. Sie unterstützen die Aufspaltung der Nahrung während der Verdauung.

Welche Arten von Verdauungsenzymen gibt es?

Zu den bekanntesten Verdauungsenzymen zählen Amylasen, Proteasen und Lipasen. Sie sind jeweils an der Aufspaltung bestimmter Nährstoffe beteiligt.

Was sind Verdauungsenzyme?

Verdauungsenzyme sind natürliche Eiweißstoffe, die an der Aufspaltung unserer Nahrung beteiligt sind. Sie helfen dabei, Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett in kleinere Bestandteile zu zerlegen.

Quellen:

Arshad Z, Amid A, Yusof F, Jaswir I, Ahmad K. Papain: A plant enzyme with multiple industrial applications. Journal of Food Science. 2014.
Biesalski H, Grimm P, Nowitzki-Grimm S. Nahrungsaufnahme. In: Biesalski H, Grimm P, Nowitzki-Grimm S, Hrsg. Taschenatlas Ernährung. 8., vollständig überarbeitete Auflage. Stuttgart: Thieme; 2020.
Di Cagno R, Coda R, De Angelis M, Gobbetti M. Food digestion and enzymatic breakdown of nutrients. Food Research International. 2019.
Layer P, Keller J. Lipase supplementation therapy: Standards, alternatives and perspectives. Current Treatment Options in Gastroenterology. 2003.
Pavan R, Jain S, Shraddha, Kumar A. Properties and therapeutic application of bromelain. Biotechnology Research International. 2012.
Singh R, Sharma PK, Malviya R. Food digestion and nutrient absorption. Journal of Food Science and Technology. 2016.